"Nürnberger Nachrichten" und "Nürnberger Zeitung" berichten in ihren Ausgaben vom 28.10.2011 über unsere Sonderausstellung "Oberths Energie - Vom Weltraumspiegel zum Drachenkraftwerk":
"Der Bote" berichtet in seiner Ausgabe vom 26.10.2011 über unsere Sonderausstellung "Oberths Energie - Vom Weltraumspiegel zum Drachenkraftwerk":
Unsere Aktionen zum Feuchter Familienfest am 17.9.2011 fanden großen Anklang.
Viele Besucher nutzten die Gelegenheit sich als Mondastronaut fotografieren zu lassen. Besonders die Kleinen hatten großen Spaß an den Wasser-Luft-Raketen von Klaus Strienz und Museumsleiter Karlheinz Rohrwild sorgte im Raumanzug für neugierige Blicke im gesamten Feuchter Zentrum. Während des ganzen Tages herrschte auch im Museum selbst großer Andrang.
Besonderes Highlight waren aber die Starts der vorher unter Anleitung von Jörg Kadau selbstgebauten Raketen am Gauchsbach, die sich auch Feuchts Erster Bürgermeister Konrad Rupprecht nicht entgehen ließ. Er assistierte sogar beim Countdown zum Start einer der Raketen.
Die Bilder zum Feuchter Familienfest gibt es unter
http://www.oberth-museum.org/galerie.php
Die Siebenbürgische Zeitung berichtet in Ihrer Ausgabe 15/2011 über unser Museumsjubiläum und den 12. Tag der Raumfahrtgeschichte:
http://www.siebenbuerger.de/zeitung/artikel/kultur/11490-40_jahr_feier-des-hermann_oberth.html
Amberger Zeitung, 24. August 2011
50 Jahre aktiv für die Raumfahrt
Goldene IFR-Auszeichnung für Roswitha Fries
Feucht, 23.8.2011 – 50 Jahre Arbeit im Hause Oberth, 40 Jahre für das Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museum, für die Hermann-Oberth-Gesellschaft und den Internationalen Förderkreises für Raumfahrt Hermann Oberth – Wernher von Braun e.V. (IFR) fanden jetzt beim 42. Jahreskongress des IFR in Garmisch-Partenkirchen angemessene Würdigung: Roswitha Fries, rastlose Antreiberin des Museumsteams und gute Seele des Hauses wurde für Ihre Verdienste mit der IFR-Medaille in Gold ausgezeichnet.
In seiner Laudatio würdigte IFR-Vizepräsident Karlheinz Rohrwild, der auch als Museumsdirektor des Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museums in Feucht fungiert, Roswitha Fries als „treibenden Motor, der stets in mütterlicher Fürsorge uns auch einmal zur Arbeit ermahnt hat.“ Und weiter: „Ohne Dich wären wir nicht da, wo wir heute sind. Du hast Dich für alle unsere Organisationen wie kaum eine andere verdient gemacht.“
Roswitha Fries begann am 15. August 1960 als Lehrling in der Rechtsbeistandskanzlei von Prof. Oberths Tochter Dr. Erna Roth Oberth in Nürnberg und begleitete ihre Chefin über mehrere Stationen bis zum Umzug der Kanzlei nach Feucht. Im Rahmen ihrer Tätigkeit war sie auch mit der Verwaltung des Pfinzingschlosses betraut, das bis 1988 im Besitz der Familie Oberth stand, und unterstützte Prof. Oberth in seinen letzten Jahren in vielfältiger Weise.
Sie selbst sagt über Prof. Oberth: „Ich durfte in diesen Jahren einen wunderbaren, außergewöhnlichen, bescheidenen und dankbaren Menschen miterleben, der mir ein großes Vorbild ist.“
Es sei eine bleibende Aufgabe, Oberths wissenschaftliches Vermächtnis zu bewahren und das Verständnis für seine Bedeutung für die Weltraumfahrt aber auch für den Menschen Oberth wach zu halten. Auch deshalb kümmert sich die Geehrte nach wie vor mit viel Einsatz um die umfangreichen Alltagsgeschäfte eines Museums mit sich bringt.
Früherer Museumsleiter und Oberth-Biograf verstorben
Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museum trauert um Dr. Hans Barth
Feucht, 23.8.2011 – Der frühere Leiter des Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museums und Biograf des „Raumfahrt-Professors“ Hermann Oberth, Dr.-Ing. Hans Barth ist am 4. August nach schwerer Krankheit in Aschaffenburg verstorben. Barth stand dem Feuchter Museum von 1986 bis 1987 vor und blieb ihm bis zuletzt eng verbunden.
Karlheinz Rohrwild, heutiger Leiter des Museums würdigte seinen früheren Vorgänger für dessen „wesentlichen Anteil an der Bewahrung des Wissens um Hermann Oberths Leben, Werk und Wirkung“. Rohrwild: „Das Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museum verliert in Hans Barth einen Freund und wohlwollenden aber immer auch kritischen Begleiter. Wir werden sein Andenken in Ehren halten.“
Barth war Publizist und Wissenschaftsautor und wie Prof. Oberth Siebenbürger. Er studierte Energietechnik und Elektrotechnik und promovierte über magnetohydrodynamische Energiewandler an der Universität Kronstadt (Brasov, Rumänien). Nach achtjähriger Tätigkeit als Techniker in der Industrie arbeitete er von 1963 bis 1985 als Fachjournalist und Autor bei deutschsprachigen Publikationen in Rumänien, ab 1971 zugleich auch als Honorarprofessor am Institut für Elektrotechnik und Elektrische Maschinen der TU Kronstadt.
Bereits 1974 erschien in Bukarest Barths Oberth-Biografie „Hermann Oberth – Titan der Weltraumfahrt“. Ihr folgten 1979 und 1984 zwei Bände, die den umfangreichen Briefwechsel Oberths zu allen Fragen rund um die Weltraumfahrt dokumentieren und ein Fülle weiterer Publikationen über Oberth und die Raumfahrt.
Nach seiner Aussiedlung in die Bundesrepublik Deutschland im Herbst 1985 arbeitete Barth als verantwortlicher Redakteur der Fachzeitschrift „mikroelektronik“ und 1986 bis 1987 auch als Leiter der Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museums in Feucht. Nebenberuflich veröffentlichte er zahlreiche Arbeiten über Wissenschafts- und Technikgeschichte mit dem Schwerpunkt Raketentechnik und Raumfahrt sowie über zukünftige Anwendungen und Auswirkungen der Weltraumtechnik zum Nutzen der Menschheit.
So legte er 1997 den Band „Weltraumtechnik für die Umwelt“ und 2004 dessen überarbeitete und erweiterte Neuauflage unter dem Titel „Umwelt im Raumzeitalter“ vor.
Dr. Hans Barth (Mitte) 1986 bei einer Autogrammstunde des Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museums im Feuchter Pfinzingschloss mit dem NASA-Mondastronauten Buzz Aldrin (links). Verdeckt hinter Barth der damalige Feuchter Bürgermeister Morath und der Schatzmeister des Museums Klaus-Dieter Schramm (ganz links).
Eine besondere Ehre wurde dem Vorsitzenden des Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museums e.V., Prof. Dr. Ulrich Walter zuteil: Anlässlich seines Aufenthalts zur 40-Jahrfeier des Museums trug er sich auf Einladung von Feuchts Bürgermeister Konrad Rupprecht in das Goldene Buch des Marktes Feucht ein.
Er folgt damit einer guten Tradition, die auch die Verbundenheit des Marktes Feucht zu seinem Ehrenbürger Hermann Oberth und dessen wissenschaftlichem Erbe verdeutlicht: 1994 hatten sich bereits die Raumfahrer Edwin Aldrin, Anatoli Solowjow, Ulf Merbold, Sigmund Jähn und Dorin Prunariu anlässlich ihres Aufenthalts in Feucht dort eingetragen.
Im Bild: Prof. Dr. Ulrich Walter (l.) mit Feuchts Bürgermeister Konrad Rupprecht (r.).
Im Rahmen des
12. Tages der Raumfahrtgeschichte am 25.6.2011 in Feucht fand auch die diesjährige Mitgliederversammlung mit turnusmäßiger Neuwahl des Vorstandes statt.
Der Vorsitzende Prof. Dr. Ulrich Walter, Museumsleiter Karlheinz Rohrwild und Schatzmeister Klaus-Dieter Schramm wurden in ihren Ämtern bestätigt. Robert Adams wurde als 2. Vorsitzender neu in den Vorstand berufen.
Im Bild v.l.n.r: Prof. Dr. Ulrich Walter, Robert Adams, Karlheinz Rohrwild und Klaus-Dieter Schramm.
Der Bote vom 18/19. Juni 2011 - Seite 5 - Text: Der Bote, Martina Rüsing